Soziales Engagement

Wir dürfen Nepal nicht vergessen

Nach dem verheerenden Erdbeben im Frühjahr 2015 in Nepal,bei dem über 1450 Menschen starben und unendlich viele Gebäude-darunter auch berühmte Tempel im Kathmandutal-eingestürzt sind,entschloss sich die Fachschaft Kunst wieder zu einer Karten-Benefizaktion. Man möge sich erinnern:schon nach dem Tsunami 2004 in Thailand&Sri Lanka und dem Reaktorunglück in Fukushima/Japan 2011 konnten die Schülerinnen und Schüler des Berchtesgadener Gymnasiums durch den Verkauf ihrer im Kunstunterricht gestalteten Motivkarten ansehnliche Summen in die betroffenen Regionen spenden. Die sehr schön gestalteten Kimono-Klappkarten,z.B.brachten 1800 Euro ein,die an die evangelische Kreuzkirche in Tokio gingen und von dort an Kindergärten im Katastrophengebiet weitergegeben wurden.

Unsere"Nepal"Karten wurden nicht gedruckt-jede war ein Orginal! Alle zeigen die gemalten Buddha-Augen,wie sie von den Stupas in Nepal in alle vier Himmelsrichtungen herabblicken.Darüber flattern,als kleine dreidimensionale Ausschmückung,die typischen roten Stoffbahnen-hier aus rotem Geschenkband unter das Passepartout geklebt. Während des Sommerfestes verkauften die jungen Künstler ihre bunten Karten restlos an ein sowohl spendenfreudiges,wie auch von der Optik der Karten sehr angetanes Publikum.Und noch bevor sie in die großen Ferien startete,konnte die Kunstlehrerin den eingenommenen Betrag von 300Euro an Ajit Laxmann Dhakal übergeben,der das Geld selber nach Nepal brachte und dort direkt an Hilfsbedürftige vermittelte.

Den Gestaltern der Karten gelang es,durch eigne künstlerische Tätigkeit Geld für einen guten Zweck zu verdienen-eine bessere Motivation gibt es nicht für kreatives Arbeiten! Durch die Flüchtlinge,die in Massen in unser Land strömen,sind uns die Probleme Nepals etwas aus dem Blickwinkel geraten!Aber dort sind längst nicht alle Folgen des Erdbebens behoben.Wir dürfen Nepal und die Not der Menschen dort nicht vergessen!

Kommentare  

# +1 Günther Klauser 2016-07-28 15:47
Das sind sehr schöne Karten geworden. Hat sich gelohnt etwas länger auf den Bericht und die Bilder zu warten.

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